Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Limburg) fürchtet um soziale Gerechtigtkeit Limburg Der von gesunden Firmen angekündigte Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen macht dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst große Sorgen. „Das verträgt sich nicht mit meinem Verständnis von sozialer Marktwirtschaft und sozialer Gerechtigkeit in einer Gesellschaft“, sagte der Bischof gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Tebartz-van Elst erinnerte an die Verpflichtungen, die Eigentum und Gewinne mit sich brächten. Die Kirche und er als Bischof seien in solchen Fragen zur Stellungnahme gefordert, denn schon in der Bibel werde großer Wert auf Gerechtigkeit bei der Verteilung der Güter gelegt. „Unsere Gesellschaft braucht eine Wertediskussion, die auch die konkreten Lebensbereiche in den Blick nimmt. Dazu kann die Kirche aus der Kraft und dem Zeugnis des Glaubens wichtige Beiträge leisten. Vorbilder sind die beste Verkündigung.“ Tebartz-van Elst sieht auch die Gefahr des Glaubwürdigkeitsverlustes bei den Eliten in Wirtschaft und Politik: Wer besondere Gaben und Möglichkeiten nutzen könne, habe auch besondere Verantwortung für andere und Verpflichtungen für das Gemeinwohl.
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