Inhaltsverzeichnis "Frankfurter Sozialschule"1. Einrichtung 2. Programm anfordern 3. Geschichte und Ziel der Institution 4. Der Gründer Prälat Alexander Stein 1. EinrichtungDie Überregionale Frankfurter Sozialschule hat folgende Bildungseinrichtungen: 1. Frankfurter Sozialschule, Diözese Fulda Bonifatiushaus Neuenberger Str. 3
5, 360141 Fulda, Telefon: 0661 8398136, Fax: 06618398136 2. Frankfurter Sozialschule, Diözese Limburg WilhelmKempfHaus 65207
WiesbadenNaurod Telefon: 0612777290 Fax 0612777297 3. Frankfurter Sozialschule, Diözese Speyer HeinrichPeschHaus Frankenthaler
Str. 229 67059 Ludwigshafen, Telefon: 062159990 Fax: 0621 517225 Weitergehende Informationen erteilen die Geschäftsstelle der Überregionalen Frankfurter Sozialschule im WilhelmKempfHaus und für die einzelnen Bildungseinrichtungen vor allem diese selbst. 2. Aus dem ProgrammAus dem Programm: Das laufende Programm kann angefordert werden bei: Frankfurter Sozialschule, Diözese Limburg, WilhelmKempfHaus 65207 WiesbadenNaurod Telefon: 0612777290 Fax 0612777297 Weitere Programmangebote können bei den jeweiligen Bildungsseinrichtungen angefordert werden. 3. Geschichte und Ziel der InstitutionDie Frankfurter Sozialschule wurde 1950 als Arbeitsgemeinschaft der Bistümer Fulda, Limburg, Mainz und Speyer ins Leben gerufen und erhielt 1976 die Rechtsform des Vereins mit dem Namen "Überregionale Frankfurter Sozialschule". Sie ist noch heute eine Bildungseinrichtung der Bistümer Fulda. Limburg und Speyer und ist spezialisiert auf die außerschulische politischsoziale Bildung Jugendlicher und Erwachsener. Sie knüpft damit an die Vorkriegsarbeit der "Sozialen Arbeitsgemeinschaft" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen Frankfurt) an, die sich die Aufgabe gestellt hatte sich mit politischen und gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Nachdem die Nationalsozialisten u.a. auch alle Aktivitäten der katholischen Kirche im Bildungsbereich verboten hatten, knüpfte an Ideen und Arbeit der ''Sozialen Arbeitsgemeinschaft'' eines ihrer Mitglieder (Alexander Stein) -mittlerweile als Kaplan im Dienst des Bistums Limburg - direkt nach dem zweiten Weltkrieg an und überzeugte die Bistumsleitung davon, daß es nach dem Terror des "Dritten Reiches'' um einer menschenwürdigen und friedlichen Zukunft willen unabdingbar ist. daß Kirche" auf dem Hintergrund der katholischen Soziallehre, sich in Fragen der Gestaltung von Gesellschaft und Politik einmischt wozu auch gehört, daß sie Menschen mit Grundlagen und Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft vertraut macht. So ist die Überregionale Frankfurter Sozialschule keine Schule im eigentlichen Sinne - vielmehr ist sie ein Lernort mit dem Angebot von Informationen, deren Diskussion sowie Begegnung. Als eine katholische Bildungseinrichtung weiß sie sich aus ihrer Tradition heraus verpflichtet, in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft einen Beitrag zur politisch-sozialen Bildung zu leisten - was letztendlich bedeutet, daß unterschiedliche Denkansätze und Standpunkte zur selben Sache dargestellt und diskutiert werden - nicht zuletzt, um sie mit dem eigenen Standpunkt zu konfrontieren und das eigene Urteil zu schärfen und an der katholischen Soziallehre zu überprüfen. Das Angebot der Frankfurter Sozialschule steht allen Interessierten offen. Es handelt sich um zwei bis zehntägige Seminare in Bildungshäusern zu den verschiedensten aktuellen und grundsätzlichen Themen aus Politik und Gesellschaft bis hin in den internationalen Bereich. 4. Der Gründer Prälat Alexander SteinPrälat Alexander Stein gründete die Frankfurter Sozialschule Er wurde am 3.1.1911 in Frankfurt-Nied geboren und wuchs in Lindenholzhausen und Niederbrechen bei Limburg auf. 1932 begann er nach begonnenem Philologiestudium mit dem Studium der Theologie in St. Georgen Frankfurt/M. 1937 wurde er zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Holler und Geisenheim. Zwischenzeitlich erkrankte er schwer. Von 1948-1950 lebte er im Priesterseminar Limburg. 1949 organisierte er den ersten sozialkundlichen Lehrgang. 1950 gründete er die Frankfurter Sozialschule. Die Kurse fanden zuerst im Haus der Volksarbeit in Frankfurt, dann im Haus St. Michael in Königshofen statt. Er arbeitete sehr eng mit dem Jesuitenprofessor und Sozialethiker Oswald von Nell-Breuning zusammen. Er setzte sich auch für die Landwirte ein. Er gründete da Sozialreferat im Seelsorgeamt Limburg. Lange war er Diözesanpräses der KAB, des KKV und Diözesanmännerseelsorger. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst des Bistums war er für einige Jahre Männerseelsorger für Deutschland in Fulda. Er starb am 6.7.1980.
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