Katholische Soziallehre Vernichtung von
Kleinwaffen
Da die Urls sich laufend ändern ist es sinnvoll in einer
Scuhmaschine unter Dr. Ernst Leuninger Menschenrechte und Kleinwaffen Ansprache zum Tag der Menschenrechte 1999 Im August auf Maria Himmelfahrt war ich in Letnica im Kosova auf dem Heilgen Berg im bekannten Wallfahrtsort. Dort feierten kath. Kroaten, kath. Albaner und Muslime ihr Fest. Es fehlten die Serben und Roma, die früher immer kamen, so war der Berg ein Symbol für die religiöse Einheit und unser Bischof sagte dort, dass es dies auch wieder werden sollte. Inzwischen sind die Kroaten aus diesem Gebiet auch fort, weil nächtliche Anrufe ihnen eine nur kurze Überlebensfrist gaben. Aus den Erfahrungen von Bosnien scheint mir, dass hier nicht mehr Krieg fällig ist, sondern Mafia. Sie machen ihre eignen Rechnung. Die Toten nach dem Krieg, etwa 300 gegen bis zu 10.000 Morden vorher, gehen hälftig auf beide Seiten. Schon längst hat vom Armenhaus Europas Albanien her die Mafia für dieses ganze Gebiet ihre Strukturen aufgebaut und die Herrschaft übernommen. Dazu halfen die Waffenlager von Albanien, 500.000 Kalachnikows bei 20.000 Soldaten. Viele davon kamen in den Schwarzhandel, anfangs 30 Dollar das Stück. Ich weiß, was es heißt von Kalachnikows tragenden Paramilitärs und Jugendlichen im Wald kontrolliert zu werden, ich habe es im Januar erfahren. Die Erinnerungen d es Krieges werden wieder lebendig aber dann auch das Wissen, das von Deutschland viel schlimmeres Elend ausgegangen ist. Waffen verhindern vor allem nach bewaffneten Konflikten:
Die Weltgemeinschaft muß alles tun, dass diesem Spuk der Waffenherrschaft in weiten Landen unseres Globus ein Ende gemacht wird Kennzeichnung von Waffen, Einsammeln von Waffen, Vernichtung von Waffen sind Wege in diesen Sumpf der Barbarei, der trocken gelegt werden muß. Das gemeinsame Gebet auf dem Berg von Letnica muß wieder möglich werden.
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